Laura Arici, Dr. phil., Zürich

Laura Arici ist promovierte Kunsthistorikerin und arbeitet seit 2005 als Dozentin für Theorie an der Zürcher Hochschule der Künste im Departement Kunst & Medien sowohl im Bachelor als auch im Master of Arts in Fine Arts. Laura Arici war langjährige Mitarbeitern im Feuilleton der Neuen Züricher Zeitung, schrieb für verschiedene Kunstzeitschriften/Kataloge  und hatte diverse Lehraufträge u. a. Universität Zürich, Akademie der Bildenden Künste in Wien inne.

Daniel Aschwanden, Wien

Daniel Aschwanden ist Performer und Choreograph. Seine Arbeiten sind geprägt durch das Interesse an Schnittstellen von Kunst und Sozialem. Sein Interesse an Strukturen für Kunst, läßt ihn kontinuierlich auch als Organisator, Veranstalter und Kurator auftreten. So hat er etwa die Konzeption des Tanzquartiers mitentwickelt, mit der Tanzsprache das erste Festival der freien Tanz/Performanceszene in Wien geschaffen, das Kabelwerk mitbegründet und im Stadtentwicklungsgebiet aspern Seestadt mit PUBLIK ein Modell für Kunst vor Ort mitinitiiert. Seine transdisziplinären Interventionen in urbanen Kontexten und öffentlichen Räumen realisiert er in Europa, Asien und Afrika. Er betont Aspekte des kulturellen Austauschs und artikuliert sich in vielfältigen Formaten, die nebst öffentlichen, realen und virtuellen Räumen auch White Cubes und Blackboxes miteinschliessen. Im vergangenen Jahr war er Gastprofessor für Performative Praktiken an der Abteilung für Kunst und Kommunikation der Universität f. angewandte Kunst Wien, wo er auch assoziierter Experte beim Institut für Social Design ist. In den 90er Jahren leitete er das inklusive Projekt Bilderwerfer, das mit dem öst. Staatspreis für kulturelle Innovation im Feld von Kunst und Behinderung ausgezeichnet wurde.

Hans Belting, Prof. Dr., Berlin

1980–1992 Professor für Kunstgeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität in München; 1992–2002 Professor für Kunstwissenschaft und Mediengeschichte und Mitbegründer der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe, des Weiteren Honorarprofessor an der Universität Heidelberg; 2002–2003 Inhaber des Europäischen Lehrstuhls am Collège de France; 2003–2004 Gastprofessor am Department of Art History an der Northwestern University in Chicago; 2004–2007 Direktor des Internationalen Forschungszentrums Kulturwissenschaften in Wien. Mitglied der Akademie der Wissenschaften Heidelberg und der Academia Europaea, Fellow des Wissenschaftskollegs in Berlin und der American Academy of Arts and Sciences, Mitglied im Orden Pour le mérite für Wissenschaften und Künste. Seit 2006 ist Hans Belting Honorary Member des ZfL. 2015 erhielt Hans Belting den hochdotierten Balzan Preis.

Stefano Benini, Zürich

Stefano Benini, geboren in Winterthur, mit seinem Zwillingsbruder im Jahre 1968: “Die Nabelschnur meines Bruders hätte mich fast erwürgt.” Sein Bruder Lebt zur Zeit in Südamerika.

Johannes Binotto, Dr. phil., Zürich

Medien- und Kulturwissenschaftler an der Universität Zürich und Hochschule Luzern Design+Kunst, sowie freier Autor. Zahlreiche Publikationen zum Unheimlichen in der Kultur und zu den Schnittstellen zwischen Medientheorie und Psychoanalyse. Aktuelles Forschungsprojekt: Zum Unbewussten der Filmtechnik. www.medienkulturtechnik.org

Franz Bockrath, Prof. Dr., Darmstadt

Dr. Franz Bockrath; geb. 1958; Studium der Philosophie, Politik- und Sportwissenschaften; Zweites Staatsexamen; Mitarbeit in interdisziplinären Forschungsprojekten; seit 2004 Professor für Sportwissenschaft am Fachbereich Humanwissenschaften der Technischen Universität Darmstadt; Veröffentlichungen: Stadtraum und Sportkultur (Aachen 2017); Zeit, Dauer und Veränderungen (Bielefeld 2014) Anthropotechniken im Sport (Hg.) (2012); (weitere Textbeispiele unter www.sportphilosophie.de).

Daniel Boschung, Zürich

Daniel Boschung (1959) ist Fotograf und Künstler. Er beschäftigt sich mit den Interaktionen zwischen Menschen und Maschinen sowie den Veränderungen in der Übergangsphase vom analogen ins digitale Zeitalter. In seinem Projekt Face Cartography ersetzt er sich als Fotograf durch einen Roboter. Mehr Informationen zu seinen Arbeiten sind auf folgenden Webseiten zu finden.
www.danielboschung.com
www.boschungfoto.ch

Martin R. Dean, Basel

Martin R. Dean, Schriftsteller und Essayist. Lebt in Basel. Hat zahlreiche Schreibkurse geführt, u.a. am SAL, am Schweizerischen Literaturinstitut Biel und am Literaturhaus Basel. Zuletzt sind von ihm erschienen: Ein Koffer voller Wünsche. Roman (2011), Falsches Quartett. Roman (2014), Verbeugung vor Spiegeln. Essay (2015, auf der Shortlist des Schweizer Buchpreises) www.mrdean.ch

Masha Dimitri, Ascona

Geboren 1964. Beginnt mit 15 Jahren ihre professionelle artistische Ausbildung an der Zirkusschule in Budapest und wählt als Hauptfach Schlappseil. Nach zwei Jahren wechselt sie an die Scuola Teatro Dimitri, wo sie während der Theaterausbildung auch mit dem Seiltanz-Training fortfährt. Es folgen Engagements weltweit, u.a. Cirque du Soleil, Big Apple Circus/New York, Circus Knie. Mitglied der Compagnia Teatro Dimitri (1988-1990). Ab 1993 diverse Regieassistenzen und Choreographien in Zirkus und Theater. 1997 erstes Solotheaterstück Sala di prova, 2001 Upside Down im Duo mit Kai Leclerc, 2002 Le Fil Rouge, Solo, jeweils unter Regie von Dimitri. 2003 Tournee im Circus Knie mit Kai Leclerc. 2004 Co-Regie mit Dimitri beim Circus Monti. 2004/05/06 Regie des Variété-Varietà der Scuola Teatro Dimitri. 2006 Regie des Stückes Tacomitac für die Compagnia Teatro Dimitri; creation der Vorstellung La Famiglia Dimitri mit Dimitri, Nina Dimitri, David Dimitri und Kai Leclerc. 2007 Regie bei Circus Monti. 2008 regiedes Stückes Der letzte Baum für dei Compagnia Teatro Dimitri. Seit 2008 diverse Regien und Tourneen in der Schweiz und in Europa. Im 2009 ist La Famiglia Dimitri ins New Victory Theatre, Broadway, New York, eingeladen. November 2012 bis November 2014 übernimmt sie die Direktion des Teatro Dimitri, Verscio, Schweiz.
Ende 2014 ersinnt die Famiglia Dimitri eine neue Vorstellung DimiTRIgenerations, mit Dimitri, Nina Dimitri, Silvana Gargiulo und Samuel Müller Dimitri.
Im Sommer 2015 entsteht ein musikalisches Kinderstück Maestro Charivari, ohne Worte, im Auftrag des Lucerne festival im Ramen des Young perfomrances, mit der Mitwirkung von João Carlos Pacheco.
Im 2016, spielt sie im Stück Träume eines anderen Lebens, das für den Monte Verità von Hanspeter Gschwend geschrieben und von Livio Andreina inszeniert wird. Dimitri Clown spielte in der Rolle des Carl Vesters.

Jimmie Durham, Europa

born, 1940, USA. Jimmie Durham is a artist, poet and writer who currently lives in Europe. Durham has taken part in numerous international exhibitions such as Documenta (1992, 2012), Whitney Biennial of New York (1993, 2003, 2014), the Venice Biennial (1999, 2001, 2003, 2005, 2013), the Istanbul Biennial (1997, 2013) and many other group shows. Besides multiple solo exhibitions at different museums like ICA in London, Palais des Beaux-Arts in Brussels (1993) and Madre Museum in Naples (2008, 2012), Portikus in Frankfurt (2010), Serpentine Gallery in London (2015), Neuer Berliner Kunstverein (n.b.k.) (2015), Fondazione Querini Stampalia, Venice (2015), MAXXI Rome (2016), retrospectives of his works were shown at MuHKA in Antwerp (2012), Musee d’Art moderne de la Ville de Paris (2009) and MAC in Marseille and Gemeentemuseum in The Hague (2003). In 2017 a new retrospective, covering the 70’s to today, is exhibited in the Hammer Museum, Los Angeles, the Walker Art Center, Minneapolis, the Whitney Museum of American Art, New York and the Remai Modern, Saskatoon. Jimmie Durham recently received the emperor’s ring of the city of Goslar (Goslarer Kaiserring) (2016) and the Robert Rauschenberg Award (2017).

Publications:
1993 A Certain Lack of Coherence, collected essays, Kala Press, London
2014 Waiting To Be Interrupted, collected essays, Mousse Publishing, Milano
1985 Columbus Day, a book of poems, West End Press, Albuquerque.
2012 Poems That Do Not Go Together, a book of poems, Wiens Verlag and Edition Hansjörg Mayer.

Ernst Hafen, Prof. Dr., Zürich

Ernst Hafen ist Professor für Genetik und Entwicklungsbiologie an der ETH Zürich. Er ist verheiratet und Vater von drei erwachsenen Söhnen. Sein Interesse gilt der Frage wie aus dem Zusammenspiel zwischen dem Genom eines Individuums und den Umwelteinflüssen einzigartige Lebewesen entstehen. Ernst Hafen setzt sich dafür ein, dass wir die Kontrolle über die Verwaltung und Nutzung unserer persönlichen Daten, die etwas über unser Verhalten, Bildung und Gesundheit aussagen, gewinnen und so als Citizen Scientists einen Betrag für die Forschung leisten können. Diese Forschung kommt unserer eigenen Gesundheit und der Allgemeinheit zugute. Die Kontrolle über die eigenen Daten bildet auch die Grundlage für eine nachhaltige und faire Datenwirtschaft und die Befreiung aus der digitalen Abhängigkeit von multinationalen Konzernen.

Ueli Hauswirth, Zweisimmen

Ueli Hauswirth ist Scherenschnitt- und Silhouetten Schneider. Geboren 1944 in Saanenmöser, lebt er heute in Zweisimmen. Seit 1963 unzählige Gruppen- und Einzelausstellungen im In- und Ausland, z.B. 2015 Landesmuseum Zürich

Achim Mirjam Heger, Zürich

Achim Mirjam Heger arbeitet als Engineer und interessiert sich fuer die Auswirkung von Technologie auf unser Leben und der Auswirkung von Leben auf unsere Technologie. Nimmt am bunten Gemeinschaftsleben (poly, queer, tech, sm, spiri) in Zuerich teil und organisiert hier auch das Quantified Self Meetup.

Jasmin Ihraç, Berlin

Jasmin İhraç arbeitet als Choreografin und Tänzerin in Berlin. Nach ihrem Soziologie-Diplom an der Freien Universität Berlin studierte sie am Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz und war im Anschluss als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig (HMT Leipzig/HZT Berlin). Ihre Soli und Gruppenstücke wurden u.a. im Roten Salon (Trois Voies), am Ballhaus Naunynstraße (Mj’a sin-Verflechtungen), im Bethanien Berlin, Maxim Gorki Theater, IKSV Istanbul, Alexandrinski Theater St. Petersburg (iz-le) und am Palais de Tokyo, Paris (On Speeches) gezeigt. Sie arbeitete außerdem mit Isabelle Schad (Collective Jumps) und Alexandra Pirici (Signals). 2016 hatte ihr Stück On Confluence Premiere am HAU3, Hebbel am Ufer. www.jasminihrac.net

Martin Jäggi, Zürich

Martin Jaeggi studierte Film und Video in New York und San Francisco. Er ist freischaffender Autor / Kurator und Dozent am BA Kunst & Medien an der Zürcher Hochschule der Künste. Zahlreiche Publikationen über Fotografie, Film und Gegenwartskunst in Büchern, Zeitungen und Zeitschriften. Lehraufträge an der Universität der Künste, Berlin, und an der Zeppelin University, Friedrichshafen. Er erhielt 2009 für seine Texte über Fotografie den Greulich Kulturpreis.

Olaf Knellessen, Zürich

Dr. phil., Psychoanalytiker in eigener Praxis in Zürich, zahlreiche Publikationen, Vorträge und Tagungen zur Psychoanalyse im engeren und vor allem immer auch weiteren Sinne von Kunst, Kultur und Medien.
 www.knellessen.ch

Nils Amadeus Lange, Zürich

Geboren 1989 in Köln, lebt in Zürich und arbeitet als Performer und Choreograph. Er studierte Theater an der Hochschule der Künste in Bern, wo er auch sein Masterstudium mit Vertiefung Performative Künste absolvierte. Er arbeitete an Theaterproduktionen in Basel, Berlin, Bern, Köln, Heidelberg und Theater an der Ruhr. Des Weiteren arbeitete er mit Ivo Dimchev, aus der die Zusammenarbeit the favor entstand, auch arbeitete er mit Viviance de Muynck, Albrecht Hirche und Daniel Cremer. Seine Arbeiten wurden in diversen Veranstaltungsorten gezeigt, u.a. an der Schweizerischen Tanztagen, Zürich moves!, ZÜRICH TANZT, Kunsthalle Bern, Les Urbaines Lausanne, Theater Spektakel Zürich, Aua wir leben Festival Bern, Theater Discounter Berlin, Skena up festival Prishtina, Südpol Luzern, Perla Mode Zürich, Tanzhaus Zürich, Bone Performance Festival.

Ingeborg Lüscher, Tegna

Geboren 1936 in Freiberg (Sachsen), Schauspielstudium in Berlin, arbeitet als Theater- und Filmschauspielerin, Psychologiestudium an der Freien Universität Berlin. Übersiedelt 1967 nach Tegna im Tessin. Wendet sich als Autodidaktin der bildenden Kunst zu und bezieht in Locarno das ehemalige Atelier von Hans Arp. Entdeckt 1969 den Einsiedler und Sonderling Armand Schulthess, dokumentiert sein Werk und nimmt damit 1972 in der Abteilung Individuelle Mythologien an der documenta 5 in Kassel teil. 1976 entstehen in Tegna die ersten Zaubererfotos und eröffnen einen lebenslang fortgesetzten Werkkomplex mit bislang 520 auf diese Weise porträtierten Persönlichkeiten. Wird 1984 zum Mitglied des Collège de Pataphysique ernannt, beginnt ihre malerische Auseinandersetzung mit den Materialien Schwefel und Asche. Weitere Einzelausstellungen u. a. im Stedelijk Museum Amsterdam, Musée d’Art Moderne de la Ville de Paris, Centre d’Art Contemporain Genève, Museo Mart Rovereto, Kunstmuseum Luzern, Hamburger Bahnhof Berlin und Museum Wiesbaden. Teilnahmen an der DOCUMENTA IX, sowie an den Biennalen in Venedig (1999 und 2001), Lyon und Gwangju.

Simon Mettler, lic. phil., Zürich

2004-2010 Psychologiestudium an der Universität Zürich
2012-2017 Weiterbildung am Psychoanalytischen Seminar Zürich
2011-2013 Psychotherapeut in der Soteria, Bern
2014-2015 Psychotherapeut auf Akutstation in der Clienia Schlössli, Oetwil am See
2015-2016 Psychotherapeut in der Modellstation Somosa, Oberwinterthur
2016-dato Therapeutischer Leiter auf Akutstation, IPW Embrach

Valentine Michaud, Zürich

Valentine Michaud, geboren am 22. November 1993, beginnt im Alter von 8 Jahren Saxofon zu spielen, zwei Jahre später folgt das Klavier. Mit 16 Jahren wird sie an der Musikhochschule Lausanne in die Klasse von Pierre-Stéphane Meugé aufgenommen und nimmt an der Sorbonne (Paris IV) ein Musikwissenschaftsstudium auf. 2013 schliesst sie beide Studiengänge mit einem Bachelor ab. 2015 schliesst sie den Masterstudiengang in Musikpädagogik ab und studiert anschliessend an der Zürcher Hochschule der Künste in der Klasse von Lars Mlekusch (Master in Specialized Music Performance). Michaud ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe (Prix Crédit Suisse Jeunes Solistes, Prix Migros Kultur Prozent, 1. Preis beim Riga International Woodwind Competition…) und spielt regelmässig Konzerte in der Schweiz und Ausland, sowohl als Solistin oder im Duo mit Klavier (Duo Akmi), als auch im Orchester oder Saxofonquartett. Sie trägt zur Erweiterung des Repertoires ihres Instruments bei und bringt unter anderem 2016 in Zürich das multidisziplinäre Stück Glitch für zwei Tänzer, zwei Saxofone und einen Maler auf die Bühne.

Regula Müdespacher, Zürich

Selbständige Fotografin und Laborantin, Dozentin für Fotografie an der F+F Schule für Kunst und Design in Zürich, sowie Mentorin und Expertin für Grundbildung. Realisation diverser Projekte in Kollaboration mit verschiedenen FotografInnen und KünstlerInnen.

Garrett Nelson, Basel/Mexico City

Garrett Nelson is based in Basel and lives half the year in Mexico City. As a visual artist and writer Nelson uses referential impulse, theoretical or historical research, literature and poetics as a basis for installation and performance. His installations often function as physical performance material. Performances straddle philosophy lectures and poetry readings combining fiction and nonfiction. Nelson has lectured recently in Athens and Stockholm at the International Deleuze Conferences. Recent exhibitions and performances at Kunsthalle Zürich, Museo de la Ciudad Mexico, Taylor Macklin, Oslo10 Basel, Kunsthalle Basel, Centre PasquArt Biel, SALT Galata Istanbul, Les Urbaines Lausanne and Sinop Biennial Turkey. Collaborative curatorial projects include —The Traveling Artist, Budapest, Vienna & Basel, 2011 —The State of Making Things, la rada Locarno, 2013. He recieved the public prize of the Swiss Performance Award in 2016 and the Basel Art Grant in 2016.

Robert Pfaller, Prof. Dr., Wien

Philosoph, lehrt an der Kunstuniversität Linz. Gastprofessuren u. a. in Amsterdam, Berlin, Chicago, Oslo, Strasbourg, Toulouse, Zürich. Veröffentlichungen (Auswahl): Kurze Sätze über gutes Leben ; Frankfurt/M.: Fischer, 2015. The Pleasure Principle in Culture: Illusions without Owners ; London/New York: Verso, 2014. Zweite Welten. Und andere Lebenselixiere. Frankfurt/M.: Fischer, 2012. 2007 wurde er mit dem Preis „Missing Link“ des Psychoanalytischen Seminars Zürich (PSZ) ausgezeichnet und 2015 mit dem “best book award” des American Board and Academy of Psychoanalysis (ABAPsa).

Dominique Rosales, Berlin

Dominique O. Rosales ist freischaffende zeitgenössische Tänzerin und Art Direktorin des DRTPP in Berlin. Ihre Engagements waren unter anderem mit dem König Der Löwen (Hamburg), dem Francesca Harper Project (NYC), als Solistin mit dem Staatstheater Mainz und mit Ailey II, der Junior Companie des Alvin Ailey American Dance Theater (NYC) Dominique wurde 2009 als beachtliche Nachwuchstänzerin vom Ballett-tanz gekürt. Sie arbeitet unter anderem seit 2012 mit Georgina Leo Melody, Gründerin des ersten deutschen Voguing House Deutschlands zusammen und ist derzeit auf Tournee mit der Ikone Peaches in Europa unterwegs.

Giaco Schiesser, Prof. Dr., Zürich

Prof. für Kultur- und Medientheorien an der ZHdK. Arbeits- und Publikationsfelder: Epistemologie, Ästhetik, Kunst Forschung  |  Kultur-, Medien-, Subjekttheorie  |  Digitalisierung  |  Demokratie, Öffentlichkeiten, Alltagskultur. giaco.schiesser.zhdk.ch

Thomas Schoenberger, Berlin/Mannheim

Studium der Kunstgeschichte in Hamburg bei Wolfgang Kemp und Monika Wagner, Promotion in Bern, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Insitut für Kunstgeschichte Bern. Forschungsschwerpunkte: Subkulturen und ihre Auswirkungen auf die Gegenwartskunst, Alltagskulturen, Herausgabe der ersten Monografie über Leonard Fink in Zusammenarbeit mit dem LGBT New York City. Mehrere Ausstellungen zu diesem Projekt in Berlin, Wien, Mannheim. Kuratorische Tätigkeit im Bereich der Materialästhetik.

Thomas Schweer, Dr., Wuppertal

Thomas Schweer, Dr. sc. pol. 2002. Studium der Sozialwissenschaften an der Gerhard-Mercator-Universität Duisburg und der Westfälischen Wilhelms Universität Münster. Seit 2000 Leiter der Forschungsgruppe Abweichendes Verhalten und soziale Kontrolle am Rhein-Ruhr-Institut für Sozialforschung und Politikberatung e.V. der Universität Duisburg-Essen. Mitbegründer und Geschäftsführer des Instituts für musterbasierte Prognosetechnik (IfmPt) in Oberhausen. 

Zahlreiche Veröffentlichungen zu Fragen des abweichenden und kriminellen Verhaltens, u. a. Spurensuche – Lebensläufe von Mitgliedern extremistischer Milieus: Feldforschung im Rahmen der Studie Extremismen in biographischer Perspektive, Zivile Einsatztrupps in ethnisch segregierten Stadtteilen, Das da draußen ist ein Zoo, und wir sind die Dompteure: Polizisten im Konflikt mit ethnischen Minderheiten und sozialen Randgruppen 2008, Der Kunde ist König: Organisierte Kriminalität in Deutschland, Die Polizei – dein Freund und Helfer?! Duisburger Polizisten im Konflikt mit ethnischen Minderheiten und sozialen Randgruppen.

Alessandra Violi, Prof. Dr., Bergamo

Alessandra Violi is Full Professor of English Literature and Culture at the University of Bergamo, where she coordinates the Doctorate in Intercultural Humanistic Studies and, within the Centre for Visual Arts of Bergamo University, the research group “Punctum”, which is dedicated to the study of the image in an intermedial and multidisciplinary key. Her research work has focused on the points of contact among literature, aesthetics and the human sciences, with particular attention to the medical imaginary and, specifically, the sciences of anatomy and neuropathology, on which she has published the volumes Le cicatrici del testo, (Bergamo, 1998) and Il teatro dei nervi (Milan, 2004). In addition, she has written books on the theme of the body as a medium (Impronte dell’aria, Bergamo, 2008), as artistic-anthropological material (Capigliature, Milano, 2008), and, more recently, in the cultural imaginary (Il corpo nell’immaginario letterario, Mimesis 2013.).

Volker Wedler, Dr. med., Kreuzlingen

Dr. Volker Wedler kann auf eine über 20-jährige Karriere innerhalb der Plastischen Chirurgie zurückgreifen. Seine Spezialisierungen und Forschungsarbeiten werden neben der sehr grossen Anzahl von durchgeführten Operationen in einer Vielzahl von nationalen und internationalen Publikationen und Vorträgen dokumentiert. Nach seiner 8-jährigen Tätigkeit als Leiter und Chefarzt einer Abteilung für Plastische Chirurgie entschied er sich 2013 für die Selbständigkeit. Ausserdem wird Dr. Wedler regelmässig für Weiterbildungen und «Teaching» nach Kuwait, Riad, Kiev u. a. eingeladen. Einen weiteren Schwerpunkt bildet seine Arbeit in Drittwelt- und Krisenländern, wo er seit 1993 regelmässig in Ruanda, Kenya, Tanzania, Burkina Faso und im Gaza-Streifen chirurgische Missionen leitet.

Benno Wirz, Dr. des, Zürich

Studium der Philosophie, Theaterwissenschaft und Germanistik an den Universitäten Zürich, Bern und an der Humboldt-Universität zu Berlin. Assistent und Lehrbeauftragter am Philosophischen Seminar der Universität Basel, Lehrstuhl Prof. Dr. Emil Angehrn. Promotion mit der Arbeit Was Licht bedeutet und Dunkel verstehen lässt. Philosophie zwischen Affirmativität und Negativität. (Wird 2018 bei Mohr Siebeck erscheinen). Seit 2013: Koordinator und Lehrbeauftragter im Studienprogramm Kulturanalyse der Universität Zürich.

Publikationen:
– mit Claudia Keller: Küss mich! Klassizismus der Verlebendigung – Winckelmann und Vezzoli. In: Franziska Bomski, Hellmut Th. Seemann und Thorsten Valk (Hrsg.): Die Erfindung des Klassischen. Winckelmann-Lektüren in Weimar. Jahrbuch der Klassik Stiftung Weimar 2017. Göttingen 2017, S. 343-353.
– mit Miriam Fischer: Leben verstehen. Zur Verstricktheit zweier philosophischer Grundbegriffe, Weilerswist: Velbrück Wissenschaft, 2015.
– mit Natalie Pieper: Philosophische Kehrseiten. Eine andere Einleitung in die Philosophie, Freiburg / München: Alber, 2014.

 

 

– Link zum Programm