Eine Veranstaltung des Vereins Kunst, Psychoanalyse und Kultur mit der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK), und dem Psychoanalytischen Seminar Zürich.

9. – 21. September 2017 im Theater der Künste, Gessnerallee 13, 8001 Zürich.

Das Selbst / Portrait als Versuch einer Identitätsbildung gibt es nicht nur als Bild, ebenso als Erzählung, als Bewegung und Geste, als Namen und als Spur. So mannigfaltig seine Erscheinungen sind, so prekär ist sein Status – und umso dringlicher die Forderung nach Eindeutigkeiten und klaren Definitionen und Grenzen. Diese Veranstaltung will dieser Dynamik des Selbst und seiner Bildungen im Austausch und in der Auseinandersetzung von unterschiedlichen Beiträgen aus Psychoanalyse, der Naturwissenschaften, der Philosophie und den Künsten nachgehen.

Verein Kunst, Psychoanalyse und Kultur

Der Verein Kunst, Psychoanalyse und Kultur bezweckt die Initiierung, Konzeption und Durchführung von interdisziplinären Projekten und Anlässen, die relevante gesellschaftliche Fragestellungen aus unterschiedlichen Perspektiven zugänglich machen und eine vertiefte systemische Auseinandersetzung ermöglichen. Durch die Vernetzung und Vermittlung verschiedener Kultursparten, Naturwissenschaften, der Philosophie und Psychologie eröffnet er neue Zugänge und Interaktionsmöglichkeiten. Die Gründungsmitglieder sind die nachfolgend erwähnten Personen.

Olaf Knellessen
Dr. phil., Psychoanalytiker in eigener Praxis in Zürich, Mit-Initiant und Mit-Organisator des interdisziplinären Preises des Psychoanalytischen Seminars Zürich The Missing Link, Vortrags- und Dozententätigkeit, Mit-Organisator verschiedener Tagungen und Veranstaltungen im Bereich von Psychoanalyse, Kunst und Kultur, zahlreiche Publikationen in diesem Bereich, gerade ist im Seismo-Verlag das Buch Mode und Moden erschienen.

Claudia Maria Lehner
Künstlerin, Atelier in Winterthur, Einzel- und Gruppenausstellungen, kuratorisches Engagement in verschiedenen Kunsträumen und Lehrtätigkeit in gestalterischen Ausbildungen.

Raphael Perret
MAS Szenografie, Künstler mit Atelier in Zürich und Ausstellungen im In- und Ausland. Beschäftigt sich mit dem Zusammenspiel von physischen und virtuellen Räumen sowie dem Schliessen von Kreisläufen z.B. in einer vertieften Auseinandersetzung mit Elektroschrott.

Giaco Schiesser
Prof., Professor für Kultur- und Medientheorien und Direktor des Departements Kunst & Medien an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK); Gastprofessor für künstlerische und wissenschaftliche Promotionen an der Kunstuniversität Linz und Mitglied des Executive Board der Society for Artstic Research (SAR).

Bohdan Stehlik
ist neben seiner künstlerischen Tätigkeit seit 2000 Dozent an der Haute École d’Art et de Design Genève (HEAD) und Gastdozent an verschiedenen Schweizer Hochschulen. Seit 2006 entstehen hauptsächlich Werke in Zusammenarbeit mit Una Szeemann.
Gruppen- und Einzelausstellungen u. a. Museo Cantonale d’Arte Lugano, Lyon Biennale of Contemporary Art, CAC Vilnius, Contour Biennale Mechelen, Landesgalerie Linz.

Una Szeemann
ist nebst ihrer künstlerischen Tätigkeit auch bei Publikationen und in kuratorischen Projekten involviert. Seit 2006 entstehen hauptsächlich Werke in Zusammenarbeit mit Bohdan Stehlik. Vorträge, Seminare und Gastdozenturen an verschiedenen Kunsthochschulen im In- und Ausland.
Gruppen- und Einzelausstellungen u. a. Manifesta 11, Museo Cantonale d’Arte Lugano, 21er Haus Wien, Nam June Paik Art Center Korea, Lyon Biennale of Contemporary Art, La Biennale di Venezia.